Lebensmittelfarbe

Nahrungsfarbstoff

Bei der Lebensmittelfärbung können Sie Ihre Backkreationen, Desserts, Getränke oder Sahne nach Ihrem Geschmack färben. Rötliche Lebensmittelfarbe in Pulverform zum Auflösen. Die pulverförmigen Lebensmittelfarben wurden speziell für meine Bedürfnisse, nämlich für bunte Makronen und Backwaren, hergestellt. Durch die hochkonzentrierten Lebensmittelfarben wird die beste Farbintensität erreicht. Farbenfrohe Lebensmittel lassen Ihre Wasserpfeife erstrahlen.

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Lebensmittelfärbemittel sind Nahrungsmittelzusatzstoffe, die die durch die Verarbeitung verursachten Farbunterschiede kompensieren und die den Farbwünschen der Konsumenten entsprechen sollen. Nahrungsmittel können mit verschiedenen Farbmittelgruppen gefärbt werden: Naturfarben, die von pflanzlichen oder tierischen Erzeugnissen stammen. Carotinoide, Beerenfarbstoffe (Anthocyane), Betenfarbstoffe (Betanin) und Gewürzfarbstoffe wie Paprika, Safran und Kurkuma (Curcumin). Anorganische Pigmente wie Titandioxid (E171), Salz (E174) und Kobalt (E175), farbgebende pflanzliche und Fruchtextrakte wie Rüben-, Spinat- oder Holundersaft, die nicht als Farbstoffe im Rechtssinne anzusehen sind und nicht mit einer E-Maßzahl als Nahrungsmittelzusatzstoffe etikettiert sind, werden als naturidentische Pigmente bezeichnet. und zwar unter Verwendung von Pflanzenextrakten.

Die folgenden Argumente sprachen für die Färbung von Nahrungsmitteln mit Farbstoffen: Die Verwendung von Nahrungsfarbstoffen ist zur Verbesserung der Qualität eines minderwertigen Produkts nicht zulässig (Verbot der Täuschung). Lebensmittelfarbmittel werden auch in Bereichen verwendet, in denen die Gesundheit oder giftige Sicherheit von Bedeutung ist: Kinderfarben werden oft aus Nahrungsfarben gewonnen und sind daher für die Gesundheit unschädlich, wenn sie in den Mundbereich und das Magen-Darm-Trakt gelangt sind.

In den Farbkartuschen für Handball werden aus sicherheitstechnischen Gründen Lebensmittelfarbstoffe eingesetzt. Einsatz von Lebensmittelfarben in der kosmetischen Industrie. Die Lebensmittelfärbung war zunächst nicht rechtlich durchgesetzt. Einige Farbstoffe wurden auch betrügerisch eingesetzt, z.B. wurde bei der Färbung von Weißwein mit Füchsin, bei der Vergilbung von Teigwaren wurde ein erhöhter Eiergehalt simuliert, oder Apfelsinen wurden durch Einspritzen von Rotfarbstofflösung in "Blutorangen" umgewandelt oder Altfleisch wurde in seiner Färbung "verbessert".

Großbritannien war mit dem " Sale of Food and Drugs Act " von 1875 Pionier der rechtlichen Regelungen[2] Ab 1887 war die Verwendung von Schwermetallen enthaltenden Nahrungsmittelzusatzstoffen durch das erste Lebensmittelrecht im Dt. Bundesgebiet verboten. Es ging nicht um synthetische Farbmittel und es gab keine Höchstmengen für Zusatzstoffe in Lebensmitteln.

Die Farbgebung von Nahrungsmitteln wurde in den USA zum ersten Mal 1906 durch den Federal Food and Drug Act reguliert. 3 ] Ab 1907 wurden die damals in den USA verwendeten 80 künstlichen Lebensmittelfarben vom dt. Apotheker Bernhard Hesse gezielt recherchiert und giftig bewertet. Als Ergebnis dieser Arbeit wurden viele künstliche Farben von der Anwendung als Lebensmittelfarben ausgenommen.

Mit einer EG-Richtlinie von 1962 wurde in Europa zum ersten Mal vereinheitlicht, welche Lebensmittelfarbstoffe in Nahrungsmitteln eingesetzt werden dürfen und welche Anforderungen an die Reinheit diese erfüllen müssen. Der Codex Alimentarius, 1963 von den Vereinten Nationen gegründet, entwickelt Richtlinien und Richtlinien für Nahrungsmittelsicherheit und Produktqualität. Nur zulässige Zusatzstoffe mit einer E-Nummer dürfen in Verkehr gebracht werden.

6 ] Gewisse Nahrungsmittel dürfen nicht mit Farbstoffen ausgestattet werden. Dabei handelt es sich vor allem um naturbelassene Nahrungsmittel und Grundstoffe wie z. B. Vollmilch, Hefe, Zucker, Früchte, Gemüsesorten und Schimmel. Bei einigen Lebensmitteln sind nur einige Farben mit festen Höchstmengen erlaubt (z.B. dürfen Frühstückscerealienprodukte mit Fruchtaroma nur die Farben D 120, D 162 und D 163 mit einem Höchstwert von 200 mg/kg enthalten).

Nahrungsmittel, die folgende Färbungen aufweisen, müssen ebenfalls mit den Worten "Kann die körperliche Betätigung und Zuwendung bei Kleinkindern beeinträchtigen" versehen sein: Es besteht keine Etikettierungspflicht, wenn bei Verbundlebensmitteln der Farbmittel über eine einzige Komponente in das Produkt eintritt und im Produkt keine technische Auswirkung mehr hat. Anmerkung: Der Übersichtlichkeit halber sind in der Liste neben den tatsächlichen Lebensmittelfarben auch die als Zusatzstoffe zugelassenen Farbpigmente aufgelistet.

Der Rowohlt Verlagshaus, Reinbek 1985, ISBN 3-498-03442-1, S. 14-17, 28-33. H. Kläui, O. Isler: Warum und mit was färben Sie Nahrung?... Ein: In: Internationales Journal für Lebensmittelwissenschaft und -technologie. 35, 2000, S. 5?22. Ai Hisano: The Rise of Synthetic Colors in the American Food Industry, 1870-1940. Ein: In: Überprüfung der Unternehmensgeschichte.

Jahrgang 90, Sonderausgabe 3 (Eine Sonderausgabe über Lebensmittel und Landwirtschaft), Herbst 2016, S. 483-504. Act on the Verkauf von Nahrungsmitteln und Arzneimitteln, downloaded on demand on demand on 16 and Arzneimitteln, checked on demand on October 2018. Federal Act on Foodstuffs and Medicinal Products of 1906 (The "Wiley Act") (PDF), downloaded on demand on Maying. the the the future of food and agriculture. Richtlinie 94/36/EG über Farben zur Verwendung in Nahrungsmitteln (PDF), abrufbar am 18. Februar 2018. 31. März 2008 über Nahrungsmittelzusatzstoffe (PDF), abrufbar am 15. September 2018.

Die Genehmigung und der Einsatz von Zusatzstoffen auf der Website des Bundesministers für Lebensmittel und Landbau, Stand 06.10.2018. Lebensmittel- und Futtermittelkodex - LFGB (PDF), Stand 16.10.2018.

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